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Februar 2021

Der Februar hat in diesem Jahr noch einmal richtig Schnee und Frost gebracht. Die Seen rund um Erfurt waren gefroren und für die Wasservögel nicht nutzbar.

 

An einem Sonntagnachmittag habe ich mich auf die Suche nach ihnen gemacht. Hier an der tief verschneiten Unstrut habe ich ein paar Schwäne gefunden. Schwäne haben etwas majestätisches an sich und sind immer ein gutes Motiv.

 

Es war eiskalt an diesem Tag. Die Sonne schien durch die kahlen Bäume auf das Wasser und erzeugte Lichter und Schatten. Der Schnee viel von den verschneiten Ästen in dicken Flocke herunter und glitzerte im Sonnenlicht. Dazwischen die Schwäne ... rot wie Blut, weiß wie Schnee und Schwarz wie Ebenholz.

 

Ich habe mich für eine kühle Farbtemperatur bei den Bilder entschieden. Trifft die gefühlten Temperaturen. Beim fotografieren habe ich versucht die Schneeflocken und verschneiten Äste vor das Motiv zu bringen. Diese Bildgestaltung unterstützt, nach meiner Meinung, die Beobachterrolle des Fotografen. Der Betrachter kann den Blick des Fotografen durch die Äste und den Schnee nach empfinden. Zusätzlich erzeugen diese "Störer" auch ein Gefühl von Tiefe im Bild.

 

Ich habe hier noch ein paar Bilder aus der Serie ran gehängt. Viel Spaß!

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